Energieausweis und EnEV 2007

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Energieausweis und EnEV: Praxis-Dialog EnEV-Nachweis für neues Industriegebäude mit vollständiger oder teilweiser Beheizung aus Abwärme

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Kurzinfo: Energieausweis für neues Nichtwohngebäude

Ein Diplom-Ingenieur plant für einen Auftraggeber die Anlagentechnik für eine neue Produktionshalle. Er soll auch für die Nachweise gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) und für den Antrag zur finanziellen Förderung durch die KfW-Förderbank die Daten und Berechnungen zur Anlagentechnik liefern. Die neue Produktionshalle benötigt besonders viel Tieftemperaturkälte und Dampf. Als Wärmeerzeuger werden installiert: Dampferzeuger für Produktionsdampf, Blockheizkraftwerk (BHKW) für Produktionswasser - ca. 5 Prozent (%) Anteil Duschwasser sowie Tieftemperaturerzeuger für Produktionskälte mit Wärmerückgewinnung (WRG)-Nutzung 50 Grad Celsius (°C) für die Gebäudeheizung. Die Raumheizung und Lüftung soll über die Abwärme aus der Tieftemperaturkälte erfolgen außer sonntags, wenn die BHKW-Anlage die Gebäudeheizung deckt. Wie kann der Planer die Anlagentechnik EnEV-gerecht planen und entsprechend nachweisen?

|Aspekte    |Chancen    |Praxis    |Probleme    |Fragen   |Antwort


Aspekte: Produktionshalle, Industriebau, Energieausweis, EnEV, Energieeinsparverordnung, Nichtwohngebäude, Nichtwohnungsbau, Nachweis, EnEV-Nachweis, Energieausweis, Anlagentechnik, Heizung, Lüftung, Wärmerückgewinnung, WRG, Abwärme, nutzen, BHKW, Wärme, Kälte, Wochentag, Sonntag, sonntags, BHKS, DIN V 18599

Chancen: Ein Diplom-Ingenieur und Master of Science für Erneuerbare Energien (MSc. Renewable Energies) plant für einen Auftraggeber die Anlagentechnik für eine neue Produktionshalle. Er soll auch für den öffentlich-rechtlichen Nachweis gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV-Nachweis) die notwendigen Daten und Berechnungen hinsichtlich der Anlagentechnik liefern sowie auch für den Nachweis zum Antrag zur finanziellen Förderung durch die KfW-Förderbank.

Praxis: Es handelt sich in diesem Praxisfall um den Neubau einer Produktionshalle, die besonders viel Tieftemperaturkälte und Dampf benötigt. Als Wärmeerzeuger werden installiert:

  • Dampferzeuger für Produktionsdampf,

  • Blockheizkraftwerk (BHKW) für Produktionswasser - ca. 5 Prozent (%) Anteil Duschwasser,

  • Tieftemperaturerzeuger für Produktionskälte mit Wärmerückgewinnung (WRG)-Nutzung 50 Grad Celsius (°C) für die Gebäudeheizung.

Das Konzept für die Anlagentechnik sieht vor, dass die gesamte Raum- und Lüftungsheizung über die Abwärme aus der Tieftemperaturkälte versorgt wird, bei einem Drei–Schichtbetrieb sechs Tage pro Woche. Am Sonntag würde das BHKW die Gebäudeheizung decken. Die Lüftungsbefeuchtung mit Dampf erfolgt aus dem Dampferzeuger.

Probleme: In der vorgesehenen, praktischen Nutzung des Gebäudes als Produktionshalle wird kein Wärmeerzeuger für die Gebäudeheizung und für die Erwärmung des Trinkwassers für die Warmwasser-Bereitung notwendig. Die Produktionsabwärme deckt auch diese Wärmebedarfe, außer sonntags. Wenn das Ziel der Planung darin besteht den EnEV-Standard mit 40 Prozent (%) zu unterschreiten, sind die Antworten auf die weiter unten gestellten Fragen entscheidend.

Fragen:

Nachweis ohne Sonntags-Heizung

  1. Gilt die gleiche Antwort wie bei der schon gestellten Anfrage vom 05.09.2008 (Energieausweis und Wärmeschutz für neues Produktionsgebäude - komplett aus Abwärme beheizt) – Antwort damals: Der Jahres-Primärenergiefaktor muss nicht nachgewiesen werden – nur der Ht-Wert muss 76 von 100 des jeweiligen Höchstwertes sein.

  2. Wie lässt sich in diesem aktuellen Fall der Nachweis führen für den Standard EnEV -40%? Gilt die Berechnungsgrundlage: Ht-Istwert < Ht-Sollwert x 0,76 x 0,6

Nachweis mit Sonntags-Heizung

  1. Muss auch der Sonntags-Heizbedarf konventionell berücksichtigt werden, weil die Abwärme aus Produktionsprozess sonntags nicht zur Verfügung?

  2. Welcher Wärmeerzeuger müssten ggf. angesetzt werden - das BHKW?

Nachweis mit teilweiser Deckung des Wärmebedarfs

  1. Wie wäre die Antwort, wenn beispielsweise nur 50% des Gebäudes aus Abwärme beheizbar wären und noch ein Gaskessel vorhanden wäre?

  2. Welcher Primärenergiefaktor wäre dann für den Nachweis einzusetzen? Wäre es die Hälfte von 1,1 d.h. 0,55?

Antwort: 30.06.2009 - nur für unsere Premium-Zugang Abonnenten

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     mit vollständiger oder teilweiser Beheizung aus Abwärme

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