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Super-Energiesparhaus im
Wohnbestand
Eine Fachplanerin berichtet: Ich habe ein
Praxisproblem mit den „Super-Werten" eines Heizkraftwerkes mit einem
angegebenen
Primärenergiefaktor (fP) von 0,065. In meinem Praxisfall handelt es
sich um die Sanierung
von Wohnblöcken mit Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS). Diese werden vom besagten
Heizkraftwerk mit Energie aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) versorgt. Die
Wärme ist in der Entstehung zwar ein Abfallprodukt, das Gebäude ist jedoch noch
lange kein "Super-Energiesparhaus".
Ich habe einen Primärenergiebedarf (Qp)
von 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a) ermittelt mit der
Anlagenaufwandszahl (ep –wert) von 0,38.
Ich habe schon in der Vergangenheit für mehrere
Wohnblöcke den EnEV-Nachweis berechnet. Diese auffällig guten Werte scheinen mir
jedoch nicht gerechtfertigt. Die Wohnblöcke verfügen letztendlich auch über
etliche Schwachstellen, wie das alte Heiz-Verteilersystem sowie Fenster, die
teilweise 12 bis 15 Jahre sind.
Frage: Können Sie Argumente liefern, welche diesen Primärenergiefaktor
nicht so durchschlagen lassen?
Antwort vom 07.12.2008 - exklusiv für
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Wirkungsgrad Fernwärme im
Energieausweis
Ein Hausbesitzer berichtet: Ich habe für
unser Haus einen bedarfsorientierten Energieausweis online bestellt und
erhalten. Unser Holzhaus wurde 1997 erbaut gemäß dem Standard der
Wärmeschutzverordnung (WSVO 1995). Im Energieausweis fällt der Energiebedarf mit
125, 2 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a) jedoch relativ hoch
aus.
Auf Nachfrage antwortete uns der Aussteller des
Energieausweises:
Die
Qualität der Außenhülle des Hauses sei sehr gut. Der hohe
Energiebedarfswert sei auch ihm aufgefallen und liege an der
Heizungsanlage als Fernwärme.
Da hier von Seiten der Energieeinsparverordnung (EnEV) nur mit
einem Wirkungsgrad von höchstens 70 Prozent gerechnet wird,
steige entsprechend der Energiebedarf. Diese Art der Berechnung
unter Einbeziehung des Heizungssystems gäbe es erst seit 2002
bzw. 2004.
Diese
Antwort verwundert mich, denn wir verbrauchen jährlich ca. 7000 -
8000 Kilowattstunden (kWh), was bei 104 Quadratmetern (m²) insgesamt
einen Verbrauch pro Quadratmeter von ca. 77 kWh pro Jahr ausmacht.
Frage: Ist die Aussage des Energieausweis-Ausstellers
korrekt, dass sich hier die Fernwärme negativ auswirkt? Wenn dies
der Fall sein sollte, welche Begründung steckt dahinter?
Antwort vom 07.12.2008 - exklusiv für
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Wirkungsgrad der Fernwärme im Energieausweis
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Kaminofen im
Energieausweis Neubau
Ein
Bauingenieur berichtet: Es handelt sich um einen Neubau, der den
Niedrigenergiehaus-Standard der KfW-Förderdatenbank KfW40 erfüllt.
Beheizt wird mit einer Brennwert- und Solarheizung. Im Erdgeschoss
wird im Wohnzimmer auch ein Kachelofen (Stückholz) installiert.
Frage:
Zu wie viel Prozent darf ich diesen Ofen für den
Bedarfs-Energieausweis gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV)
ansetzen?
Antwort vom 07.12.2008 - exklusiv für
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Einzelfeuerstätte im Energieausweis für Neubau
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